1946 bis 1969

Ab 1946

Nach dem Zusammenbruch setzte sich Spielmann Hermann Auling sehr für die Widergründung des Spielmannszuges ein. Persönlich sprach er Anfang 1946 frühere Mitglieder und andere begeisterte Musiker an. Zu den ersten Übungsstunden trafen sich die Männer an der Wohnung Auling. Unter der Leitung des früheren Tambourmajor Heinrich Klümper erreicht der Spielmannszug bald wieder seine frühere Beliebtheit. Erst nach und nach kehrten einige frühere Mitglieder aus der Gefangenschaft zurück. Sie schlossen sich sofort wieder begeistert dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr an. Schon im Jahr 1947 wurden die Übungsstunden ins Feuerwehrgerätehaus an der Katharinestraße 22 verlegt. Jeden Sonntag um 10.00 Uhr trafen sich die Spielleute zur Übungsstunde, die mit einem gemütlichen Beisammensein ausklang. Da die Besatzungsmacht alle Aktivitäten verboten hatten, beschränkte man sich vorerst auf die Übungsstunden. Nur bei Festen der Feuerwehr durfte der Spielmannszug musizieren.

Folgende Mitglieder gehörten 1950 dem Spielmannszug der Feuerwehr an:

Heinrich Klümper, Hermann Auling, Heinrich Schneemann, Bernhard Rothering, Bernhard Diesfeld, Bernhard Lüdiger, Theodor van Nuland, Josef Paskert.
Folgend Mitglieder kehrten aus dem Krieg nicht mehr zurück:

Josef Rennert, Johannes Heisterkamp, Josef Dahlhaus, Willi Pieper.

Musikalische Leitung von 1956 bis 1976

Hermann Auling

geb. 29.März 1916

gest. 18. Mai 1989

Widerbegründer des Spielmannszuges nach dem Krieg 1946

1947 wurde die Übungsstunden vom Saale Tembrock in die Fahrzeughalle des Gerätehauses (Katharinenstr. 22) verlegt.

Ab 1950

In den 50iger Jahren mehrten sich die Auftritte des Spielmannszuges wieder. So stellte man sich jedes Jahr in neuen Kostümen vor, die von den Frauen der Spielleute geschneidert wurden. Auch das erste Schützenfest nach dem Krieg, wo traditionell der Spielmannszug nicht fehlen durfte, ließ nicht lange auf sich warten.

1953 konnte man auf eine 25jaährige Vereinsgeschichte zurückblicken. Aus Kostengründen wurde das Fest aber nur intern in einem kleinen Rahmen gefeiert.

Geübt wurde immer noch im Feuerwehrgerätehaus an der Katharinestraße 22. Die Leitung übernahm ab 1956 Hermann Lüdiger. Auch die Vereiskasse konnte langsam aufgebessert werden. Die Gelder wurden vom Kassierer Theodor van Nuland verwaltet, um Anschaffungen wie Instrumente kaufen zu können.

Zum 30 jährigen Bestwehen 1958 hatte der Spielmannszug 14 aktive Mitglieder.

Ab 1960

In den nächsten Jahren konnte der Spielmannszug einen großen Aufschwung verzeichnen. Die Mitgliederzahl stieg enorm an und der Verein konnte sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. So wurde man nicht nur zu den üblichen Festen in der Stadt, sondern auch zu Geburtstagen und anderen Feiern engagiert.

Im Jahr 1966 verstarb Tambourmajor H. Klümper. Als neuer Tambourmajor wurde Josef Schlüter ernannt. Er verstand es auch die Jugend für den Spielmannszug zu begeistern.

Da der Verein an Größe zunahm, entschied man sich 1967 einen 1. Vorsitzenden zu wählen. Dieses Amt übernahm Johannes Gemsa.

1968 wurde das 40 jährige Vereinsbestehen gefeiert. Zu einem gemeinsamen Spiel auf dem Pankratiusschulplatz und einem Umzug durch die Stadt wurde an einem Sonntagnachmittag geladen. Mit einer großen Musikschau und einem anschließenden Festball konnte das Jubilüumsfest trotz des Regen als erfolgreich betrachtet werden. Auf 40 jährige Mitgliedschaft konnten an diesem Tage Theodor van Nuland, Bernhard Lüdiger und Heinrich Schneermann zurückblicken.

Zusammen getragen von Hans Pitruschka, Hubert Nieland, Martin Osterkamp.

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